... ja man hätte sich sicher einen spannenderen Titel ausdenken können, aber wenn man vor einem langen Reisetag schon die zweite Nacht in Folge miserabel geschlafen hat, fehlt es wohl an jeglicher Kreativität.
Da unser Flug erst um 14:10 geht, haben wir jetzt erst einmal Zeit, ausgiebigst zu frühstücken.
Spätestens an dieser Stelle noch einmal der Hinweis an alle, insbesondere neue Leser, meine Berichte nie hungrig zu lesen, sich aber auch bei Desinteresse an Essensfotos nicht abschrecken zu lassen: Zwischen den Mahlzeiten gibt es meistens genug anderes zu sehen.
Es handelt sich hier um eine bunte Mischung aus unser beider Mahlzeiten. Wer was davon gegessen hat, wird nicht immer verraten, nur so viel: Der Gatte hat den Müsli-Contest heute alleine bestritten.
Gegen Mittag nehmen wir das Shuttle von Hotel zum Flughafen und sind trotzdem viel zu früh am Gate, da Check-in und Sicherheitskontrolle mal wieder in weniger als 30 Minuten abgeschlossen sind. Leider hat Icelandair in der Saga Class nur noch in der teuersten Buchungsklasse Loungezugang außerhalb von Keflavík, und so bummeln wir noch ein bisschen durch den Duty Free Bereich im EU-Bereich, der leider kleiner und nicht ganz so schön ist wie im internationalen Abflugbereich.
Da noch Gepäck verladen und getankt wird, bekomme ich noch mehr Sonne ab, als mir lieb ist, bis wir uns auf die lange Fahrt Traudel wartet wie immer geduldig mit uns auf das fast pünktliche Boarding.
Wir nehmen alle unsere Plätze in der dank geschlossener Rollos am Gate undokumentierten Boeing 737 Max mit der Kennung TF-ICB, hellgrüner Heckflossenlackierung und dem Namen "Langjökull" ein. Traudel sitzt zwischen uns, Gunnar legt sich wie immer im Gepäckfach schlafen. Start von 36 L. Unübersehbar.
Bei halbwegs schönem Wetter geht es über die Niederlande bis zur Küste.Danach ist leider nicht mehr viel zu sehen, es ist wolkig.
Das Essen ist laut Aussage des Gattens lecker, mein Magen entscheidet sich heute mal wieder, kein Flugzeugessen zu mögen.
Heute fällt es uns beim Umstieg in Island nicht schwer, Island direkt wieder hinter uns zu lassen, das Wetter ist nicht so traumhaft.
Ein kurzer Blick auf die nasse Lava reicht uns völlig.
Traudel genießt die Aussicht aus dem Bus, bevor wir uns ein Stündchen zum Essen und Entspannen in die Lounge zurückziehen. Letzteres klappt weniger gut als erhofft, vor der Lounge sind lautstarke Bauarbeiten.
Wir fliegen dann mit der gelb an der Heckflosse lackierten Boeing 727 Max 8 TF-ICJ mit dem Namen "Kjölur". Diese Hochlandstraße von Nord nach Süd sind wir 2021 schon selbst gefahren, und so freut uns der Name mal wieder sehr.
Heute fällt es uns beim Umstieg in Island nicht schwer, Island direkt wieder hinter uns zu lassen, das Wetter ist nicht so traumhaft.
Ein kurzer Blick auf die nasse Lava reicht uns völlig.
Traudel genießt die Aussicht aus dem Bus, bevor wir uns ein Stündchen zum Essen und Entspannen in die Lounge zurückziehen. Letzteres klappt weniger gut als erhofft, vor der Lounge sind lautstarke Bauarbeiten.
Beim Verlassen der Lounge muss ich noch Hekla Aurora und Hekla Aurora ablichten. Ich erkläre der etwas verwunderten Mitarbeiterin, dass es sich bei dem Anhänger um ein Stück dieser ja inzwischen ausrangierten Maschine handelt. Sie ist begeistert und will sich auch einen bestellen.
Gegen 17 Uhr gehen wir durch die völlig leere Ausreise in den ebenfalls fast ausgestorbenen internationalen Bereich. Die meisten Nordamerika-Flüge gehen hier schon vor 18 Uhr, unserer erst um 18:30. Laut Flightradar ist das unsere Maschine, sie fliegt aber ganz offensichtlich ohne uns gerade schon nach Toronto.
Natürlich sind uns die Gates bei dem Mistwetter nicht sonderlich wohlgesonnen und wir gewinnen schon das 2. Busgate am KEF für heute. Als Entschädigung bekommen wir einen schönen Regenbogen.Wir fliegen dann mit der gelb an der Heckflosse lackierten Boeing 727 Max 8 TF-ICJ mit dem Namen "Kjölur". Diese Hochlandstraße von Nord nach Süd sind wir 2021 schon selbst gefahren, und so freut uns der Name mal wieder sehr.
Bis auf ein paar schöne Wolken gibt es nicht allzuviel zu sehen bzw. muss ich wegen der tiefstehenden Sonne die Blende schließen.
Essen erspare ich mir und meinem Magen, der mit meiner Müdigkeit und der Gesamtsituation eher unzufrieden ist.
Kurz vor der Landung gibt es einen tollen Sonnenuntergang und schöne Aussichten auf Prince Edwards Island und Nova Scotia, leider ist die Kabine zu hell und die Fenster zu dreckig für gute Fotos.
Wir landen überpünktlich um 20 Uhr in Halifax und müssen dann, obwohl fast alle Gates frei sind laut Aussage unseres sehr genervten Piloten, fast 20 Minuten auf das einzige noch besetzte Gate warten.
Danach haben wir die wohl schnellste Einreise nach Kanada, die wir je hatten. Vermutlich sehen wir inzwischen so fertig aus, dass man uns kaum Fragen stellt. Gepäck kommt ebenfalls außerordentlich schnell, und so sind wir nach nur gut 30 Minuten bereits im Hotel direkt gegenüber dem Terminal.
Gute Nacht.


























































































































