... und noch ein bisschen "Brennmaterial" gegen die Kälte gleich.
Da gerade keine passende Bahn fährt, laufen wir mal wieder nach Aker Brygge zum Fähranleger. Dort nehmen wir die Fähre zu den Inseln im Oslo-Fjord. Mit einem schönen Blick auf die Festung verlassen wir leise und umweltfreundlich mit der Elektro-Fähre den Anleger von Aker Brygge.
Im Neubaugebiet von Aker Brygge hat man heute angebaut, eine nicht ganz so leise und weniger umweltfreundliche AIDA.
Die Sightseeing-Fähre hat ebenfalls gerade den Hafen verlassen.
Unser erster Halt ist die Hovedøya. Hier wollen wir eine kleine Rundwanderung mit Blick auf Oslo machen.
Wir bewundern nochmal den Anbau in Form der AIDA in Aker Brygge.
Auch die Fähre wird nochmal dokumentiert.Wir laufen zunächst ein Stück am Wasser entlang und haben einen schönen Blick auf Festung und das Rathaus.
Weiter links wieder Aker Brygge und die AIDA.Wir passieren den Yachthafen in Winterruhe.
Die flache Bucht dahinter ist sehr schön winterlich vereist.
Wir passieren das Kommandant Huset. Es gäbe hier noch einige historische Gebäude, aber wir haben uns zunächst für den Teil der Insel mit Aussicht auf Oslo entschieden.
Auf den Inseln ist natürlich weniger verschneit als oben auf den Bergen.
Dafür hat man hier Aussicht auf den Industriehafen.
Der Weg ist trotzdem schön, auch mit weniger Schnee.
Schöne Felsen haben sie hier auch.
Die Aussicht auf Oslo wird immer besser. Hier sehen wir den Hügel, auf dem sich der Ekebergparken befindet, in dem wir die Lichtkunst bewundert haben.
Oper, Munch Museum und die tägliche Fähre nach Kopenhagen.
Natürlich führen Felsen in Kombination mit Aussichtspunkten in Norwegen gewohnheitsmäßg zu halsbrecherischen Steilhängen. Ein letztes Foto vor der Kletterpartie.
Wenigstens werden wir mit guter Aussicht belohnt.Sogar ein bisschen blauer Himmel ist zu sehen. Es wird der letzte für heute sein.Wir kommen an einem Steinbruch vorbei. Vielleicht ist es auch eine kleine Kontinentalplattenverschiebung.
Eine Stunde und einige Kletterpartien später nehmen wir die Fähre nach Gressholmen. Auf der zwanzigminütigen Fahrt sieht man natürlich wieder die AIDA, die ist ja auch schwer zu übersehen.WIr schippern an kleinen Inseln vorbei.
Auf Gressholmen verlassen wir gemeinsam mit etwa fünf weiteren Personen die Fähre. Ein eisiger Wind pfeift uns um die Ohren, und die Mitreisenden stehen etwas ratlos vor dem geschlossenen Café, das hier im Sommer Gäste in großem Maßstab bewirtschaftet. Wir hatten gelesen, dass das Café geschlossen hat, und haben ja sowieso noch die Reste von unserem üppigen Mittagsmahl von gestern dabei. Wir wollen auch hier die Insel ein bisschen umwandern. Mein gestern neu gekauftes Merino-Shirt kommt bei den eisigen Wind gleich in den Härtetest und wird für gut befunden.
Uns gefällt es hier landschaftlich, die Felsen mit dem leichten Schnee zusammen mit dem düsteren Himmel bieten auch gute Fotomotive.
Auf der Nachbarinsel stehen ein paar hübsche bunte Häuser.
Gressholmen scheint weitgehend unbewohnt, dafür ist ein Teil der Insel ein Naturschutzgebiet.
Schöne Felsen haben sie auch hier auf der Insel, aber Kletterpartien bleiben uns hier ausnahsweise erspart.
Auch hier wieder ein schöner Blick auf bunte Häuser auf der Nachbarinsel.
Die Aussicht beeindruckt, die inzwischen sehr steife Brise allerdings auch.
Der Elch genießt die Aussicht und ist froh, dass er einen Schal trägt. Traudel ist natürlich bei ihrem geliebten Bären auf dem Zimmer geblieben.
Die norwegische Flagge zeugt von strammem Wind, der auch immer weiter zunimmt.
Wir entscheiden uns, den Hügel auf dem nächsten Teil unserer kleinen Wanderung nur auf einer Seite bzw. mittig zu umlaufen, auf der Windseite weht es inzwischen einfach nur noch gnadenlos und kalt.
Die Aussicht beeindruckt, die inzwischen sehr steife Brise allerdings auch.
Der Elch genießt die Aussicht und ist froh, dass er einen Schal trägt. Traudel ist natürlich bei ihrem geliebten Bären auf dem Zimmer geblieben.
Die norwegische Flagge zeugt von strammem Wind, der auch immer weiter zunimmt.
Wir entscheiden uns, den Hügel auf dem nächsten Teil unserer kleinen Wanderung nur auf einer Seite bzw. mittig zu umlaufen, auf der Windseite weht es inzwischen einfach nur noch gnadenlos und kalt.
Überall stoßen wir auf Schienen, einige Teile der Insel waren in früheren Jahren auch Schießplätze. Ein kleiner Teil der Insel ist deshalb wegen kontaminiertem Boden gesperrt, im Wald wird nur davor gewarnt, Kinder im Sand spielen zu lassen und Beeren und Pilze zu ernten. Keine der drei Optionen kommt für uns im Winter in Frage, wir konsumieren nur Landschaft und Aussicht.
Ein Graffiti kreuzt unseren Weg.
Der Rückweg wird dann nochmal etwas unwirtlich, unter den Schneeverwehungen verbergen sich vereiste Stellen und es weht einfach nur fies und kalt.
Gefühlt kurz vorm Whiteout.
Wir nähern uns wieder dem Fähranleger.
Bis dahin müssen aber noch ein paar Felsformationen bewundert und dokumentiert werden.
Die stündlich verkehrende Fähre lässt noch eine halbe Stunde auf sich warten, und so ziehen wir uns in einen windgeschützen Bereich hinter dem geschlossenen Café zurück und verzehren unser Proviant.
Danach haben wir immer noch gut 15 Mintuen Zeit. Am Fähranleger pfeift es einfach nur übel, und die einzige Möglichkeit, windgeschützt und halbwegs warm zu warten, ist die geräumige Behindertentoilette. Ein Wartehaus oder andere Räumlichkeiten gibt es nicht, aber da wir augenscheinlich momentan sowieso die einzigen Menschen auf der Insel oder zumindest am Anleger sind, stören wir auch keinen.
Immerhin kommt die Fähre pünktlich, und wir können jetzt 30 Minuten im Warmen sitzen. Der Reiseelch genießt die Aussicht.
Inzwischen hat es kräftig zu schneien begonnen, aber wir bummeln noch eine Runde durch die Einkaufsstraßen. Die Läden sind ja beheizt.
Ich fotografiere mal wieder das Freia-Werbeschild, das fand ich vor 20 Jahren schon ein schönes Motiv. Was damals mit viel Mühe die kleine Difgitalkamera gemacht hat, macht das Handy heutzutags quasi mühelos aus dem Handgelenk in schön.
Kurz vorm Hotel gelüstet uns nach einem Heißgetränk und etwas süßem. Sparsam teilen wir uns ein Karamell-Cookie, wir hatten ja schon Mittagessen.
Wir wärmen uns ein wenig im Hotelzimmer auf und verpassen danach knapp die Straßenbahn in Richtung Abendessen. Naja, laufen wir halt dieses Mal zum Nationaltheater, weil wir die Bahn verpasst haben und nicht wie sonst, weil uns die Wartezeit zu lange ist. Es schneit ja auch inzwischen schön, also warum nicht noch einen kleinen Schneespaziergang anhängen.
Wir gehen heute wieder zu Miso Ramen. Eine heiße Suppe ist zum einen genau das richtige bei dem Wetter, zum anderen hat es uns dort sehr gut geschmeckt, und wir wollen jetzt auch noch andere Ramen-Varianten und die Gyoza probieren. Dazu ein winterliches Kirin vom Faß.
Der Gatte hat dieses Mal einen Ramen mit Rindfleisch, ich habe den scharfen Sesam-Ramen mit Huhn, den der Gatte letztes Mal hatte.Die Gyoza sind groß, heiß und lecker mit einer säuerlich-scharfen Soße. Vor dem Foto ist die erste von den dreien bereits zu Testzwecken gegessen worden.
Nach dem Essen könnten wir sogar mal eine Straßenbahn relativ passend erreichen, aber es schneit so schön, und ich möchte lieber noch einen Winterpaziergang machen.
Wir variieren den Weg mal ein wenig und nehmen ein paar andere Straßen und stoßen dabei tatsächlich in einer Tierfgarageneinfahrt auf Wildlife:
Auch sonst bietet Oslo bei Nacht und Schneefall noch ein paar schöne Motive.Auch die Freia-Werbung im Schneegestöber darf hier natürlich nicht fehlen.
Die Uhr zeigt aus unerfindlichen Gründen heute 30.000 Schritte und 21 km, nur wegen ein paar Schneespaziergängen. Darauf noch ein Bier in der Hotelbar.










































































