Montag, 16. Februar 2026

I don't feel like dancin', also spazieren wir durch Oslo.

Wir beginnen den Tag unerwartet früh für meine Verhältnisse, der Wecker klingelt um 8 Uhr, da es nur bis 9:30 Frühstück gibt unter der Woche, und das muss ja ausgiebig genutzt werden. 
Das Buffet ist einfach nur gigantisch und lässt keine Wünsche offen. Von einer warmen Theke mit Pancakes und Eierspeisen über auf mehreren Theken neben- und hintereinander angeordneten Wurst-, Käse- und Fischspezialitäten, Gemüse, Salate, unzählige Müsli- und Joghurtsorten bis hin zu einer kompletten Ecke nur mit Kuchen und Teilchen sowie unzähligen Brotsorten. Man muss hier auch erwähnen, dass es sich um das größte Hotel Norwegens handelt. Der nicht minder riesige Frühstücksraum ist in mehrere kleine, unterschiedlich eingerichtete Räume unterteilt, und so ist es trotz der Größe angenehm ruhig. Das Hotel scheint aber aktuell auch nicht allzu stark besucht zu sein.
Ich beginne den Tag mit einem "Urlaubsbrot Deluxe", das einen Stapel aus Frischkäse, Salat, Lachs mit Kapern und Senfsoße, Gurke und Avocado unter dem Spiegelei verbirgt und natürlich nur genau so lange so gut aussieht, bis ich den ersten Bissen davon abschneide und sich das Ganze in ein Schlachtfeld verwandelt.
Danach müssen natürlich die Pfannkuchen und die Müsli-Ecke getestet werden.
Auch der Gatte nimmt natürlich am Müsli-Contest Teil, während sein restliches Frühstück undokumentiert blieb.
Zum Abschluss gibt es natürlich noch einen gesunden, kleinen Nachtisch.
Die Kunst zwischen Frühstücksraum und Konferenz-Center ist ein wenig schwer verdaulich. Insgesamt ist das Hotel aber einfach sehr interessant gestaltet, und es gibt viel zu entdecken, alleine schon begonnen mit der Animation verschiederen Jahreszeiten rund um die Aufzüge in der Lobby.
Gut gestärkt machen wir uns jetzt auf zu einem kleinen Rundgang durch die Stadt. Zunächst begeben wir uns zur Domkirche und umrunden diese einmal.



Im Klostergarten gibt es verschiedene Kunsthandwerksgeschäfte und Restaurants, das meiste sieht aber geschlossen aus.
Von innen ist die Domkirche auch durchaus beeindruckend.



Die Fenster im Altarraum leuchten trotz des eher grauen Lichtes draußen sehr schön.

Wir passieren die Statue von Christian IV. und bummeln ein wenig durch die Fußgängerzone.

Im Schaufenster eines Herrenausstatters fällt mir dieser apart karierte Hund ins Auge.
Schräg gegenüber weckt ein Elch meine Aufmerksamkeit.
Dieser wohnt in einem riesigen Souveniershop. Ein "Achtung Elch"-Kissen wie die darunter ausgestellten wohnt natürlich schon seit unserem ersten Oslo-Besuch vor etwa 20 Jahren bei uns auf dem Sofa. Dennoch muss ich dem Elch natürlich einen Besuch abstatten.
Kollege Rentier darf auch aufs Bild. Insgesamt ist der Laden mit Nordlicht- und Rentier-Souveniers irgendwie nörlicher dekoriert, als die Lage von Oslo vermuten ließe.
Insgesamt ist der Laden aber sehr liebevoll dekoriert und sehenswert, auch wenn wir erstmal nichts kaufen. Wir sind ja noch eine Weile hier, und er ist ja direkt um die Ecke.

Weiter geht es durch die Fußgängerzone in Richtung Schloss.



Das Parlament
Im Grand Hotel haben wir uns vor 20 Jahren mal drei Nächte gegönnt, für eine Woche war es uns dann doch ein wenig zu teuer.

Ein Foto vom Nationaltheater darf natürlich nicht fehlen.

Ein Teil der Universität
Wir erreichen das Schloss, dieses Mal ist es auch nicht so spiegelglatt wie "damals", als wir den Berg nicht hoch kamen, und wir können es einmal komplett aber unbebildert umrunden.
Eine Statue von Haakon dem VII. - der Statue nach zu urteilen könnte er auch "Der lange Haakon" genannt worden sein.
Wir laufen an einem interessanten Gebäude vorbei, können aber irgendwie nicht ergründen, was sich darin verbirgt und ob es irgend eine Bedeutung hat.
Die Konzerthalle ist es jedenfalls nicht, diese ist deutlich beschriftet.
Dahinter liegt das Nationalmuseum und das Nobel-Friedenscenter.

Wir spazieren weiter in den Stadtteil Aker Brygge, der vor 20 Jahren größtenteils noch im Bau/ Umbau war.
Die Mischung aus alten und modernen Gebäuden gefällt uns sehr gut, die Lage am Meer ist natürlich auch nicht zu verachten.
Auch der Bronze-Pelikan ist sehr prächtig.

Blick zur Festung
Immer wieder kommen wir auch an Kunst und Statuen vorbei.
Wir lassen uns einfach ein wenig durch das Vietel treiben und werfen auch bei einigen Restaurants einen Blick auf die Karte zwecks Abendgestaltung. Dieses hier gefällt uns aber eher architektonisch.
Die Architektur ist wirklich interessant hier.


Auch das Astrup Fearnly Museum sieht interessant aus.


Weiter Blick über den Oslo-Fjord
Was rundes, was langes und ein Anker im Skulpturenpark hinter dem Museum.

Das hier fand ich sehr niedlich.


Beim Anblick dieser unbekleideten, verschneiten Dame wird uns doch ein wenig frisch, und es wird Zeit für die tägliche Fika. 
Praktischerweise befindet sich hier ein großes Espresso-House, es gibt Mudcake und Fastelavn-Cookie mit Mandeln und Kardamom.



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