Montag, 21. Juni 2021

Teil 2: Ausflüge - Tiere im Saarland: Neunkircher Zoo

Man sitzt ja auch zu Corona Zeiten zum Glück nicht 6 Monate stumpf zu Hause rum; nachdem sich das Virus ja an der frischen Luft als nicht allzu ansteckend erwiesen hat und dies auch irgendwann von der Politik bemerkt wurde, öffneten nach und nach auch wieder Wild- und Tierparks, in denen man den Umgang mit Kamera und Teleobjektiv weiter trainieren kann. Bei einem Kurzbesuch im Saarland im März wurden die 3 kg Kamera samt Tele zuerst eine Runde durch den Neunkircher Zoo und am nächsten Tag noch durch den Naturwildpark Freisen geschleppt. In letzterem gibt es Elche und frau liebt Elche... und hat ein Schweden Trauma von letztem Spätsommer zu verarbeiten. 
 
Aber zunächst besichtigen wir anderes Getier im Neunkircher Zoo:
 
Wir bewegen uns sowohl räumlich als auch fotografisch auf dem vorgegebenen Rundweg und beginnen mit einem tiefenentspannten Horntier:
 
Der Schneeleopard guckt zwar grimmig aber lässt sich doch sehr dekorativ vorm Bambus ablichten.
 
Offenbar werden im Zoo genetische Experimente durchgeführt, zumindest sehen die beiden Ziegenkinder wie kleine Klone aus.

Die Nandus stehen ungünstig aber für ein Portrait über den Zaun reicht es.

Bei Familie Lama hat der Frühling Einzug gehalten, es wird eifrig kopuliert, offensichtlich ein großer Spaß für die ganze Familie.
 
Albino Känguruhs bei Sonne sind zwar kein lichttechnisch optimales Motiv, dafür leuchten die Ohren im Licht so toll rosa.

Das Trampeltier zeigt sich erwartungsgemäß vollkommen tiefenentspannt beim Sonnenbaden.

Der Pfau schlägt zwar kein Rad (man kann nicht alles haben) aber posiert auch so sehr schön.

Diese beiden erinnern mich an mein riesiges, graues "Kampfkaninchen", das ich als Kind hatte.
 
Diesen Herrn würde ich ja einfach "Punk-Affe" nennen, der offizielle Name, "Schopfmakak" oder "Schopfaffe, beschreibt die Frisur allerdings mindestens genauso treffend.

Bei den Sumatra-Orang-Utans hat es kürzlich Nachwuchs gegeben. Um sie nicht zu stören, darf man momentan nur durch die Scheibe gucken und fotografieren. Daher ist die Bildqualität suboptimal, aber Orang-Utan-Mama mit Baby muss natürlich trotzdem dazu.

Erdmännchen. Kommt man nicht vorbei.

Ein "Lachender Hans" oder "Jägerliest", wie er hier bezeichnet wird. Er gehört zur Familie der Eisvögel und ist einer meiner Lieblingsvögel.

Highlight des Tages: Giraffenstudie beim Fressen mit herrlichen Grimmassen. Ich lasse Bilder sprechen.





Die Störche nisten derweil entspannt vor sich hin.

Währenddessen hat sich eine wildlebende Krähe irgendwo ein für sie leicht überdimensioniertes Ei geklaut. Ambitioniert!

Zum Abschluss drehen wir noch eine Runde durch die schöne, große Falknerei. Da ich mich nicht mehr an alle Vögel namentlich erinnere, lasse ich auch hier einfach ein paar Bilder sprechen.





Zum Abschluss meine Lieblinge aus der Falknerei: ein zwinkernder Uhu

Der Bartkautz

... und ja, wirklich, ich mag Geier!
Mit dieser irritierenden Erkenntnis lasse ich Euch jetzt erstmal zum Verdauen zurück, bis es mit dem Naturwildpark Freisen weitergeht.

Wo ist das halbe Jahr geblieben? - Eine Fotodokumentation Teil 1

Da schaut man mal ins Blog und stellt fest, man hat schon seit einem halben Jahr nichts mehr geschrieben. Da wir uns im Kalender schon in der Mitte des Monats Juni befinden, kommt erschwerend dazu, dass man tatsächlich in diesem Jahr noch nichts geschrieben hat. Mag auch an der mangelnden Karnevalsreise aufgrund von Corona liegen. Untätig war die Frau dennoch nicht: Das Projekt "be prepared" lief die ganzen Monate in Form von Intensivtraining mit der im letzen Winter angeschafften Kamera weiter. Im Zuge dessen stellte frau dann im ersten Drittel des Jahres 2021 fest, dass ein 300er Tele zwar nett, ein 600er aber besser ist. Also wurden, getreu dem Motto "be prepared", ein 600er Teleobjektiv angeschafft und die Bemühungen am gefiederten Objekt fortgesetzt. Hier ein paar Auszüge; nebenbei lernt man so die heimische Natur ein wenig besser kennen. Schadet auch mal nichts.

Buntspecht

Mäusebussard? So 100% ist meine Bestimmung bei Greifvögeln noch nicht.

Mönchsgrasmückenmännchen (war mir bis dato neu)
 
...und seine Gattin, liebevoll auch "Schwester Mücke" genannt. 

Auch die niedliche Schwanzmmeise, die im Frühjahr oft zu Besuch war, kannte ich bis dato nicht.
 
Der Halsbandsittich, der inzwischen in der gesamten Rheinschiene heimisch ist. Exotik zu Hause!


Blaumeise

Haussperling
 
Es gibt ja aber auch hier im Land nicht nur Vögel, sondern auch Katzen mit Modellqualitäten:

Hundebekannte, die sich über Fotos Ihrer alten Dame freuen und sie gerne als Übungsobjekt zur Verfügung stellen:

 
Wenns im Frühling blüht, kommen natürlich auch die Insekten mal vor das Tele:




Erstaunlicherweise taucht auch immer mal wieder und sehr zyklisch ein fotogener Himmelskörper auf:
 


Vor einigen Wochen ist unser Gartenigel zurückgekehrt. Vermutlich ist es der, den wir letztes Jahr im August bei extremer Hitze vorm Verhungern und Verdursten gerettet haben. Zum Dank hat man sich zunächst mehrere Nächte lautstark in unserem Garten gepaart. Dabei hat sich unser Pärchen dann den Namen "Iggy und Iglinde Pop" eingehandelt. Und weil das neue Tele so schön lichtstark und die D780 noch dazu so schmerzfrei bezüglich höherer ISO-Werte ist, sind sogar ein paar spätabendliche Igelfotos drin.

Inzwischen hat sich Iggy (oder Iglinde, so genau sieht man das bei den Stacheltieren ja nicht) so sehr an uns gewöhnt, dass er/sie schon, bevor es richtig dunkel ist, bei uns auftaucht, um ein Schlückchen aus der Vogeltränke zu nehmen und die Pflanzen nach Insekten abzusuchen.

Soweit aus Heim und Garten; dazwischen gab es tatsächlich auch noch ein paar Gelegenheiten zu Ausflügen und weiteren Technikupgrades.

T.b.c.