Nach unserem ausgiebigen Halt am Deidartunghuver haben wir zwei Wasserfälle, die wir noch nicht kennen, auf dem Plan.
Was auch sonst...
Was wir allerdings nicht erwartet haben, ist, dass wir es hier noch mit einem solchen Highlight zu tun haben. Insbesondere die herbstlichen Farben machen den Anblick doch sehr besonders.
Wir spazieren gemütlich entlang des Weges von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt und genießen den Anblick.Der Wasserfall wird aus vielen kleine Quellen gespeist.
Die Farben sind heute wirklich wunderschön.
Hraunfossar bedeutet übrigens Lavawasserfälle. Treffend.
Wir sind übrigens fast alleine hier, auf dem Parkplatz standen ein paar Autos und ein Kleinbus, aber es verläuft sich hier. Ab und an begegnen wir ein paar anderen Paaren, die Insassen des Kleinbusses tummeln sich am Aussichtspunkt des Barnafoss, und wir bekommen wenig von ihnen mit, obwohl wir jetzt auch unseren Weg zum Barnafoss fortsetzen. Wir haben auch hier wieder einen schönen Blick auf den Langjökull.
Der Weg ist einfach und anspruchslos, ist aber auch mal ganz schön nach den Kraxeleien der letzten Wochen.Hraunfossar bedeutet übrigens Lavawasserfälle. Treffend.
Ich muss natürlich jede Perspektive von jedem Aussichtspunkt hier fotografisch würdigen.
Wir sind übrigens fast alleine hier, auf dem Parkplatz standen ein paar Autos und ein Kleinbus, aber es verläuft sich hier. Ab und an begegnen wir ein paar anderen Paaren, die Insassen des Kleinbusses tummeln sich am Aussichtspunkt des Barnafoss, und wir bekommen wenig von ihnen mit, obwohl wir jetzt auch unseren Weg zum Barnafoss fortsetzen. Wir haben auch hier wieder einen schönen Blick auf den Langjökull.
Nochmal kurz zurückschauen zu den Hraunfossar, bevor wir uns den Felsen und dem Barnafoss nähern.
Barnafoss bedeutet "Kinderwasserfall", laut einer Sage sollen hier zwei Kinder ertrunken sein, die hier auf einem Steinbogen über dem Fluss spielten, während die restlichen Bewohner des Hofes bei der Weihnachtsmesse waren.
Der Fluss hier ist im Übrigen die Hvitá.
Eine Birke steht formschön in der Gegend herum, finde ich.Wir lassen die Brücke zum Aussichtspunkt, an dem sich die Kleinbus-Insassen tummeln, ersteinmal links liegen und laufen zum letzten Aussichtspunkt am Barnafoss.
Die Farben im Vulkangestein sind wie immer bunt und vielfältig.
Immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich ein Gewässer in wenigen Metern Abstand aussehen kann, je nachdem, ob es wild zwischen Felsen hindurchfließt oder, wie unterhalb an den Hraunfossar, breiter und ruhiger fließt.
Inzwischen hat die Kleingruppe auch den Aussichtspunkt verlassen und wir spazieren jetzt über die Brücke und genießen den Ausblick in die Richtung, aus der wir gerade kamen.
Auch vom Aussichtspunkt auf der gegenüberliegenden Seite kann man den Langjökull dank des klaren Wetters heute gut sehen.
Hier muss man tatsächlich wieder ein wenig über Lavagestein klettern. Einige Menschen, die weder alt, noch gebrechlich wirken, sind dennoch bereits von drei bis vier höheren Felsstufen, die man hier hoch und runter steigen muss, überfordert. Irgendwie erschreckend.
Die Lava hat hier teils schöne Gesteinsmuster beim Fließen und Erstarren gebildet.
In der unteren Mitte des Fotos, hinter dem runden Stein, liegt ein kleiner Teich, der so klar ist, dass man ihn fast nicht als solchen erkennen kann. Fanden wir faszinierend.
Auch der Blick über die weite Hochebene und zu den Hraunfossar ist von hier oben sehr schön.Die Felswände links sind auch ganz schön beeindruckend.
Um uns herum sind außerdem überall Herbstfarben. Der goldene Oktober (sofern man ihn erwischt) hat schon was hier oben.
Da wir nach unserem kleinen Spaziergang mal wieder das zuvor konsumierte isländische Wasser loswerden müssen (irgendwie hat das bei uns beiden eine leicht entwässernde Wirkung, wir vermuten, weil es basisch und natriumarm ist), schauen wir mal im Café am Parkplatz vorbei. Der Kuchen dort gefällt uns ziemlich gut, und so legen wir spontan noch eine Fika ein. Das Café ist angenehm leer, aber zu unserer Überraschung steht jetzt ein großer Reisebus auf dem Parkplatz, dessen Insassen wir geschickt umlaufen haben müssen.
Der Kuchen, Kokos-Apfel und Schokolade-Beeren war sehr lecker. Auf dem Rückweg zum Auto stellen wir erstaunt fest, dass hier jetzt ein zweiter Reisebus steht. Offenbar hatten wir mal wieder ein extrem günstiges Timing und großes Glück, dass wir weitgehend alleine die Wasserfälle genießen konnte.
Als nächstes wollen wir noch eine kleine Schleife über Húsafell und dann zurück nach Reykholt drehen. Außerdem reift in uns aufgrund des schönen Wetters die Idee, noch eine dritte Strecke nach Þingvellier auszuprobieren. Wir haben ja letztes Jahr schon die 48 vom Hvalfjördur nach Þingvellier angeschaut, die 36 von Mosfellsbær sind wir schon diverse Male gefahren. Von hier haben wir jetzt zwei Optionen, die (angeblich ziemlich schlechte) 550 direkt vorbei am Langjökull durch das Kaldidalur oder die 52 kurz hinter Reykholt. Wofür wir uns entschieden haben und wie das Örtchen Reykholt so aussieht, erfahrt ihr dann im nächsten Teil.


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