Samstag, 24. Oktober 2020

Be Prepared - Tag 3 mit der D780

Nein, wirklich, ich werde jetzt nicht täglich über die neue Kamera im Blog berichten... außer ich nähere mich noch ein winziges bisschen weiter dem Blogteil "Wahnsinn". Heute haben wir allerdings einfach einen kleinen Ausflug mit Spaziergang in die Umgebung des Glessener Mühlenhofs gemacht. Die überfüllte Kinderbespaßungseinheit mit gefühlter Coronagarantie lassen wir wie üblich außen vor. Es geht darum, die Kamera einmal in freier Wildbahn außerhalb des heimischen Gartens auszuprobieren. Hier kommen jetzt endlich auch beide Objektive zum Einsatz, und nebenbei stelle ich fest, dass man meine praktische Gürteltasche mit Flaschenhalter auch zum Objektivhalter umfunktionieren kann, wenn man für kleinere Touren nicht den kompletten Kamerarucksack mitschleppen will. Wir beginnen unseren Spaziergang mit dem ersten Einsatz des 18 - 105er Objektivs an ein paar dekorativ an einem Wassergraben stehenden Stockrosen auf dem Reitparcour. Hier teste ich ein paar verschiedene Belichtungseinstellungen. Der Autofocus bleibt auch hier erstmal aktiv, macht er ganz gut und erkennt auch, wo ich scharfstellen möchte.

Wir gehen an den Schaf- und Ziegengehegen des Mühlenhofs vorbei. Mit dem aktuellen Objektiv ist da aufgrund der Entfernung nicht so riesig viel rauszuholen, daher zwei Testbilder am lebenden Objekt, und dann entscheide ich mich, später nochmal mit dem Tele vorbeizukommen. Gerade habe ich keine Lust zu wechseln, ich möchte mich erstmal an der schönen Herbstlandschaft probieren. Das Schaf unten entpuppt sich allerdings beim Fotos Sichten mit seinen leuchtenden gelben Augen durchaus als würdig für die Halloween-Zeit.

Wenn das Kleine mir schon so schön ein Blatt vorkaut, darf es natürlich trotzdem aufs Foto.
Es folgen ein paar Herbstfotos mit Feld und Wald. Sehr zufriedenstellend, wobei mich da auch die D60 schon selten im Stich gelassen hat. Die Farben sind sehr schön brilliant und bedürfen kaum Nachbearbeitung. Die Belichtung ist sowohl im Automatikmodus als auch von Hand durchaus überzeugend.

 
Nicht Schweden!

 
Ein bisschen "Braunkohle-Industrieromantik" gehört in diesen Regionen natürlich auch dazu. Im Vergleich oben mit dem 18-105er und darunter mit dem 55-300er Objektiv. Leicht andere Perspektive, geht beides ganz gut.

Chronologisch ist ja noch Weitwinkel-Zeit, also nochmal ein Kraftwerkspanorama: links Niederaußem, in der Mitte Frimmersdorf, rechts Neurath. Tiefenschärfe ist gut aber ausbaufähig, kommt sicher spätestens, wenn ich die manuellen Einstellungen etwas mehr beherrsche und nicht mehr aus leicht überforderter Bequemlichkeit den Autofocus aktiviert habe.
Am oberen Scheitelpunkt unserer Runde treffen wir zwei sehr sympatische und zugleich stämmige Pferde. Meine beschränkte Pferdekenntnis reicht zur Rassebestimmung leider nicht aus, aber ich mag die beiden irgendwie. Der braune Hengst wirkt etwas distanzierter, beherrscht aber Posieren und das Spiel mit der Kamera auch auf Distanz in Perfektion, wenn auch nicht immer elegant.


Sein dunkler Mitbewohner ist etwas kontaktfreudiger. Grasenderweise nähert er sich uns und kommt sogar zum Zaun und lässt sich die Nase kraulen.
Besonders den Bart finde ich sehr sympathisch.
Direkt am Zaun ist selbiger leider meist im Weg und so entstehen keine wirklich guten Fotos. Liegt aber definitiv am Zaun und nicht an der Kamera. Dieses Foto finde ich allerdings herzallerliebst, trotz Zaun und abgeschnittenem Ohr. Die Gesichterkennung des Autofocus funktioniert trotz der Nähe und der nicht allzu menschlichen Gesichtsform hervorragend, sowohl Nase als auch Auge sind scharf. Hier fällt mir auf, dass es nicht vollkommen daneben ist, Pferde auch als "Mähnen-Elche" zu bezeichnen, die lange Nase in Kombination mit dem Bärtchen hat schon eine gewisse Ähnlichkeit.

Unser neuer Freund widmet sich nach kurzem, dankbaren Schulterklopfen unserereseits nun wieder dem Gras und so setzen wir unsere Runde mit dem Rückweg zum Mühlenhof fort. An geeigneter Stelle wechsele ich zum Teleobjektiv, vielleicht kommt ja noch das ein oder andere fotogene Lebewesen vorbei. Neben noch mehr schönen Herbstfarben:


ergeben sich einige Vogelschwärme als echte Herausforderung. Die Möglichkeit ist vorhanden, die Qualität noch ausbaufähig. Mein neu angeschafftes Lehrbuch gibt sicher auch gute Tips zum Fotografieren von Vogelschwärmen. Nur komme ich halt nicht zum Lesen, wenn ich mich 2-3 Stunden fotografierend in der Gegend herumtreibe. Aber es geht halt nichts über praktische Übung.

Versuchen wir es mal für den Anfang mit einzelnen fliegenden Vögeln, die vielleicht auch etwas langsamer und ruhiger unterwegs sind: Der Greifvogel (ich tippe mal auf den hier häufigen Mäusebussard) geht schonmal ganz gut, bedarf aber starker Nachbearbeitung, da der Himmel im Gegensatz  zum Vogel doch sehr hell ist. Da ich aktuell noch nur mit JPEG-Format arbeite, ist die Belichtungskorrektur etwas eingeschränkter als im RAW. Aber auch hier lautet die Devise: Die passende Software zur Bearbeitung und Konvertierung von RAW kann ich auch bei schlechtem Wetter runterladen.


Was ich weiterhin ganz gern (und in Ermangelung eines Makro-Objektivs) versuche, ist Blumenfotografie aus sicherem Abstand (man weiss ja nie) mit dem Teleobjektiv. Geht schon ganz gut, auch wenn der Autofocus sich weigert, die Mitte der pinkfarbenen Blüte anzuvisieren. Vielleicht war ich einfach noch ein bisschen zu nah dran. Klingt irgendwie seltsam. Ist es auch. Ansonsten kein Grund zu klagen.


Hier oben hat man bei klarem Wetter einen guten Blick bis nach Köln und ich fotografiere ein "Dreikirchen-Panorama" mit (von links nach rechts) dem Kölner Dom, St. Pankratius und der Abtei Brauweiler.
Auch der historische Wasserturm zeigt sich in schöner Herbstoptik.
Zwischenzeitlich sind wir wieder an unserem Ausgangspunkt, dem Mühlenhof, angekommen, unschwer zu erkennen an der fotogenen Mühle.
Die etwas entfernt stehenden Schafe und Ziegen sind dank Tele jetzt auch unproblematisch.
 
Familienportrait
 
Wer flauschige Katzen kann, kann auch wollige Schafe. Teilweise haben sie aber auch echte Modellqualitäten. 



Zum Abschluss noch ein paar prächtige Rinder, mit deren Hilfe ich den Autofocus ziemlich gut vom im Vordergrund befindlichen Drahtzaun ablenken kann.

Das war es für heute. Ich bin weiterhin sehr begeistert von der Kamera. Mein Können muss ich noch ein wenig anpassen, indem ich bei weniger fototauglichem Wetter dann auch eindlich mal das Lehrbuch weiterlesen werde. Wir machen uns nun ersteinmal auf den Heimweg, nachdem wir doch etwa 2,5 Stunden und fotografierend getrödelte knappe 8 km unterwegs waren.

Freitag, 23. Oktober 2020

Be Prepared - Tag 2 mit der D780

Keine Sorge, es wird jetzt keinen "Reisebericht" über mein Leben mit der neuen Kamera geben. Aber weil ich gerade so begeistert bin, gibt es heute nochmal einen Beitrag. Außerdem muss sich ja üben, was irgendwann mit dem guten Stück in Urlaub will. 

Da das Wetter noch nicht so richtig passt, um mit der Kamera rauszugehen (bevor das gute Stück gleich nass wird), und das Lehrbuch noch mit der Post unterwegs ist, bleibt frau erstmal am Fenster sitzen und fotografiert die Vögelchen an Nachbars Futterstelle. Mein Ziel: Den Automatikmodus nutzen und und dabei zum einen die Kamera verstehen, zum anderen den Autofocus mit den 51 Messfeldern angemessen bedienen. Klappt ja schon ganz gut.



Auch ein Fotobomber war darunter.

Die Taube auf der Antenne ist besser als die Meise unterm Pony. Oder so ähnlich. Hier habe ich mal zwischenzeitlich ein wenig mit digitalen Aufnahmen über Display im Livemodus experimentiert. Nachdem es bei ersten Tests gestern im Zimmer ziemliche schlechte Belichtungsergebisse geliefert hat, bin ich hier durchaus zufrieden.

Den Dicken im Hintergrund habe ich "Punk" getauft, der ist mir schon öfter im Garten aufgefallen.


Fazit: Die Ausbeute ist schon etwas besser als gestern, der Autofokus weiterhin gewöhnungsbedürftig (da sollte das zwischenzeitlich angekommene Lehrbuch noch einen Erkenntnisgewinn liefern), die Lichtverhältnisse sind zwischenzeitlich auch etwas besser als gestern, aber das scheint für die Kamera generell eher unproblematisch.

Am späteren Nachmittag kommt die Nachbarkatze, die wir hier hausintern auf den Namen "Gerlinde" getauft haben, vorbei, um mir mitzuteilen, dass ihr nebenan das Wasser ausgegangen ist. Ihre Alternative, stattdessen aus dem Blumentopf unseres Oleanders zu trinken, halte ich für keine gute Idee, da Oleander ziemlich giftig ist. Wie der Zufall so will, stehe ich während unserer kleinen Diskussion zum Thema "Flüssigkeitskonsum" mit der Kamera am Fenster. (Alle Fotos dieser Serie sind übrigens wieder mit dem 55-300 Nikon DX Teleobjektiv aufgenommen.)

"Wie, nicht trinken?!?"

Das Faszinierende an Gerlinde ist, dass sie total auf Geräusche und Ansprache reagiert (vielleicht auch, weil sie nebenan ganz alleine draußen lebt) und offenbar total fasziniert von Kameras ist. Daher schaut sie immer, wenn das große schwarze Dingens klickt, total interessiert zu mir. Wir klären mal eben, dass ich runterkomme, um ihr anderes Wasser zur Verfügung zu stellen, von meiner Igelrettung im Sommer stehen noch drei Wassertellerchen draußen.

"Wie jetzt, anderes Wasser?"
Ich gehe also vorsichtig runter, so ganz traut mir Gerlinde halt auf Augenhöhe doch noch nicht, und fülle ihr ein Gartentellerchen mit Wasser. Sie geht zwar auf Abstand, aber immerhin schlägt sie mein Betreten der Terasse nicht mehr komplett in die Flucht. Nach einem kurzen Anfall von "Feines Wasserchen, Gerlinde, komm alles gut..." entferne ich mich, und Gerlinde nähert sich vorsichtig dem Wasser. Ich begebe mich wieder auf meinen Beobachtungsposten im ersten Stock und dokumentiere Gerlindes unschlüssige Meditaion am Wassernapf. Am Verdursten scheint sie jedenfalls gerade nicht zu sein.
Ich schlage ihr einen Deal vor: Wasserversorgung gegen Fotos. Deal or No Deal? Gerlinde muss nachdenken.
Am Ende trifft sie die richtige Entscheidung: "Deal!
"Ok, das war jetzt ein Anfang, wann gibts Futter?" - Da reden wir nochmal drüber, je nach Einsatz bei den Fotos.

Mehr als noch ein bisschen dekorativ rumsitzen, ist dann wohl für heute nicht mehr drin. Futter steht ja auch ausreichend zu Hause rum, also gibts noch ein Abschiedsfoto und Gerlinde zieht wieder von Dannen. Dankeschön, auf Wiedersehen!
Das war doch ein lohnender Nachmittag, bei dem alle Beteiligten nur das Beste im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegeben haben. Die Fotos von Gerlinde waren weiterhin im Automatikmodus, der Autofocus finktioniert hier aber hervorragend, da er eine integrierte Gesichterkennung hat. Man muss sich bei Schnappschüssen von Mensch und Tier also endlich mal keine Gedanken mehr machen, ob die Schärfe auch wirklich passend auf dem Gesicht liegt. Wobei es natürlich irgendwie unpassend ist, bei diesem Hightech-Gerät von Schnappschüssen zu sprechen. Zwischenzeitlich ist  auch mein Lehrbuch angekommmen, und ich arbeite mich zunächst durch das Einführungskapitel mit der Erklärung der Menüs und Grundeinstellungen. Bringt mich fotografisch noch nicht weiter, aber es ist immer wichtig zu wissen, wo man welche Einstellungen findet und wozu sie gut sind.

Prompt überkommt mich im Laufe des Abends ein leichter Anfall von Größenwahn, und ich versuche den heute wunderbar sichtbaren Mond zu fotografieren. Ist mir mit der D60 nie so richtig überzeugend gelungen, entweder war der Mond zu hell oder irgendwas zu unscharf oder was auch immer. Naja, mal schauen, was die D780 kann. Autofocus taugt hierfür auch beim Hightech-Gerät auf den ersten Blick nichts, aber damit habe ich auch nicht ernsthaft gerechnet. Nach einem stark überbelichteten Mond-Foto drehe ich den ISO auf 500 runter und experimentiere einfach mal mit einigen meiner "Standard-Landschaftsfoto"-Einstellungen, die sich bei der D60 bewährt haben (auch wenn sie beim Tele nicht 100% übertragbar sind): Am Ende erweist sich Blende 14 und Belichtung 1/80 als eine sehr gute Wahl. Das Ergebnis ist durchaus überzeugend für etwas mehr als 24h mit der D780, und ich bin hocherfreut und gespannt, was das Wochenende (mit teilweise auch ganz gutem Wetter und dem Lehrbuch) so bringt.

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Be Prepared - Neue Kamera

Wenn man gerade nicht reisen kann/ will/ sollte, kann man die freie Zeit neben Reiseplanungen auch zu sonstigen Vorbereitungen und Neuerungen nutzen. Nachdem ich 11 Jahre mit der Nikon D60 fotografiert und sie gegen Ende auch weitgehend verstanden und ausgereizt hatte, fielen mir in den letzten Monaten immer wieder kleine Störfaktoren auf, die mein fotografisches Gesamterlebnis getrübt haben auf. Mir fehlte gelegentlich ein Display, wenn die Situation es erforderte nicht ständig oder zumindest immer wieder durch den Sucher zu schauen, um den richtigen Moment abzupassen. Der Serienbildmodus ist bei der D60 mit max. 4 Bildern doch sehr eingeschränkt. Der ISO ist ebenfalls ausbaufähig, sowohl was den Bereich angeht, als auch aufgrund der Tatsache, dass es schon bei geringem ISO sehr schnell körnig wird mit dem Tele. Das machte im Grunde kurze Belichtungszeiten bei der Tierfotografie komplett unmöglich, spätestens sobald das Licht nicht mehr optimal ist. Auch die Messfeldsteuerung mit nur 3 Fokusfeldern ist oft etwas unflexibel, gerade wenn es mal schnell gehen muss, und man den Autofokus doch nutzt. Nachdem sich gestern noch der Spiegel kurzzeitig verklemmt hat, sah frau dies als Zeichen und entschied sich nach eingehendem Studium des aktuellen Spiegelreflex-Marktes, beim Versandhaus mit dem Namen der kriegerischen, bogenschießenden Frauen einen Nikon D780 Body zu bestellen. Wenn schon upgrade, dann nehmen wir doch gleich das Profimodell 2020. Die Objektive die ich habe, passen und so kann es heute nach einem kurzen Studium der Bedienungsanleitung zumindest ein paar Probefotos geben.

Erste Versuche mit der neuen Kamera im Autofocus (man muss ja nicht gleich übertreiben) am lebenden Objekt (ja, man könnte auch erstmal an einer Topfflanze testen, aber die laufen ja bekanntlich nicht weg).





Fazit

Positiv:

Das Eichhörnchen, dass ich seit einigen Tagen nicht gesehen habe kommt wieder, die Kamera löst deutlich schneller und leiser aus. Sie fokussiert und speichert auch sehr schnell und liegt angenehm in der Hand. Von den 300 g Mehrgewicht merke ich bisher nicht viel, vielleicht weil ich vom Bogenschießen gewohnt bin, andere Gewichte zu halten als 800g.

 

Ausbaufähig (ich kann ja nichts negativ bewerten, was ich noch nicht verstehe und was vermutlich an mir und nicht am Gerät liegt):

Die Kamera fokussiert noch nicht immer dort, wo ich möchte. Die feinere Messfeldsteuerung ist doch Gewöhnungsbedürftig, aber wer will schon dauerhaft im Autofocus fotografieren. Das Eichhörnchen ist zu schnell für mich, vor allem, wenn es abstürzt.
 
Das Tele rauscht wie eh und je, allerdings befinden wir uns gerade bei Belichtungszeiten von 1/8000 bei einem ISO von um 50000 im Vergleich zu 1/100 bei einem Iso von 400 bei der D60. Da kann man sicher noch was optimieren mit mehr Erfahrung. Zummindest das Problem, dass das Tier sich bloß nicht bewegen darf, hat sich damit also schonmal erledigt.

Was mich weiterhin etwas frustriert, ist, dass weder Lightroom noch irgendein anderer Viewer, der die RAWs der D60 bisher problemlos angezeigt hat, in der Lage war, die RAWs der D780 anzuzeigen. Auch da gibt es Verbesserungspotential, allerdings nicht bei der Kamera, die speichert nämlich glücklicherweise RAW und JPEG, wenn man es denn möchte. Machen wir mal zur Sicherheit.
 
Mit dem Display komme ich zwar in der Bedienung zurecht, aber obwohl die Bilder in der Live Anzeige optimal angezeigt werden, sind sie nach Aufnahme stark unterbelichtet. Ich versuche noch herauszufinden, ob es an mir oder der Kamera liegt.

Landschaftsbilder oder anderes mit dem 18-105er Objektiv habe ich noch nichts versucht,  generell ist das aber auch das unproblematischere von beiden Objektiven.

Ansonsten habe ich mir ein Lehrbuch bestellt, weil die Bedienungsanleitung doch einige Fragen gerade bei der praktischen Anwendung offen lies und werde weiterhin üben, üben, üben bis wieder Urlaub drin ist.
 
Aktuell befinden wir uns hier eindeutig im Bereich "Wahnsinn" des Blogs. Aber man muss sich ja auch im langen, düsteren Covid-Winter irgendwie beschäftigen. Ich geh dann mal wieder lesen. 
 
Nach Beendigung des Blogbeitrags teste ich die Kamera noch kurz  im Dunkeln. Automatikmodus, freihand. Kann man machen.

 

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Be Prepared - Intro

And when you're on the mountain, you got no guarantees

That life will turn up roses or turn out as you please

When you're on the mountain, there's lots to be a'feared

That's why this here old mountain goat's prepared!

Be prepared, be prepared

This lesson must be shared

This lesson must be shared, be prepared

Be prepared, be prepared

And unless you got a spare

You got one life so handle it with care


Benjy Gaither 
- 
Be Prepared from Hoodwinked, Songtext von Be Prepared © Universal Music - Mgb Songs, Van Glory Publishing
 

An dieser Stelle beginnt eine Serie von Blogbeiträgen, zunächst etwas ungewöhnlich mit obigem Liedtext und dem zugehörigen wunderbar schrägen Ausschnitt aus dem Film "Hoodwinked!" ("Die Rotkäppchen-Verschwörung").

 
So ungefähr hat man sich meine Reiseplanungen vorzustellen, eine wilde  Achterbahnfahrt aus mangelnder Spontanität, Kontrollzwang und verrückten Ideen. Da es sich hierbei um ein Gesamtkonzept handelt, will dies natürlich auch in Zeiten wie diesen, wo Reisen nicht immer so möglich ist, wie man sich das vorstellt, gelebt werden. Also plant frau Reisen. Stets bereit, irgendwohin zu fahren, wenn Reisen gerade möglich ist und wo es uns gerade sicher erscheint. Da gerade keine konkrete Reise ansteht, aber immer viel zu planen ist, werde ich unter dem Titel "Be Prepared" zukünftig ein wenig detaillierter - aber dafür nicht auf akut anstehende Reisen bezogen - über meine Reiseplanungen berichten. Mal ist man Rotkäppchen und mal der Ziegenbock. Egal was kommt, wir sind bereit und haben den passenden Reiseplan.
 
Be Prepared!