Nach einer erholsamen Nacht erwachen wir zum Ende eines wunderbaren Sonnenaufgangs über dem Flughafen von Halifax.
Wir packen unsere Sachen und gehen ins benachbarte Parkhaus unseren Mietwagen abholen. Leider lag mein "Jeep Wrangler"-Bauchgefühl dieses Mal daneben, und wir bekommen einen absolut unerwarteten VW Tiguan. Wir reisen neuerdings also nach Kanada, um ein deutsches Auto zu fahren. Immerhin ist die Ausstattung gut, und er ist trotz der 22.000 km auf der Uhr sehr gepflegt. Noch nicht ahnend, wie das Auto am Ende des Tages aussehen wird, machen wir mal schnell ein Foto auf dem Parkplatz von Tim Hortons für die Daheimgebliebenen. Es wird wohl das einzig saubere Mietwagenfoto sein.
Danach gibt es endlich auch Frühstück.
Außerdem habe ich Glück, und es gibt auch zumindest auch die "Kanada"-Becher aus der neuen Sammel-Serie.
Merchandising. Die Kinder lieben es.
Eine Packung Timbits für unterwegs darf natürlich auch nicht fehlen.
Wir haben uns entschieden, statt des direkten Wegs nach Moncton einmal um die komplette Landzunge zu fahren. Unterwegs habe ich ein paar Strände und Leuchttürme ausgesucht. Anhand der Straßenschilder stellen wir fest, dass wir uns im "Cliffs of Fundy Geopark" befinden. Das war mir bei meinen Recherchen überhaupt nicht aufgefallen. Leider ist das kleine Besucherzentrum auch schon mangels Finanzierung "closed for the season". Dort hätte man uns vielleicht von ein paar erfolglosen Abzweigungen abhalten können, aber irgendwie hat es auch so Spaß gemacht.
Erster "richtiger" Halt ist der Five Islands Provincial Park. Hier haben wir zum ersten Mal Kontakt zu Meer und einem Strand.
Der einzelne Felsen hinten im Bild ist der "Two Hour Rock", den schauen wir uns jetzt noch vom Aussichtspunkt oberhalb an. Man könnte auch noch etwas weiter laufen, aber wir haben noch einiges an Fahrstrecke vor uns.
Die nächsten beiden Stops sind leider nicht mehr zugänglich, dafür beschert uns die erfolglose Anfahrt ein bisschen rote Schotterpisten Fahren. Nehme ich immer gern mit.Die Aussichten sind trotzdem ganz nett.
Die roten Staubwolken hinter uns verheißen nichts gutes für die Sauberkeit unseres Autos. Jetzt fahren wir lange Zeit auf Nebenstrecken um das Minas Basin, Fotos haben wir keine gemacht, obwohl es zum Teil schon sehr buntes Laub gab und auch der Boden immer wieder von herbstlich roten Blaubeerfeldern bedeckt ist. Nächster und letzter Halt ist der Eatonville Day Use Park, wo wir noch einen kleinen Spaziergang machen wollen. Aber erstmal gibt es noch ein paar kurze Stopps mit Meer und Strand.
Dazwischen eine rote Schotterpiste. Ich komme heute voll auf meine Kosten, und der Tiguan macht sich da gar nicht so schlecht und ist inzwischen hintenrum ziemlich rot und staubig.
Auch an diesen schönen Ausblicken mit Strand können wir uns einen kurzen Stopp nicht verkneifen:
Jetzt wird aber noch eine kleine Runde gewandert, auch wenn der Nachmittag weit fortgeschritten ist. Traudel sonnt sich derweil noch ein wenig mit einem kühlen Getränk.Der zu Beginn etwas steiler bergab führende Schotterweg führt uns bald idyllisch durch Wald und Wiesen zu vier Aussichtspunkten.
Die Pilze hier sind allerdings auch nicht zu verachten.Das Gestein hier ist vulkanischen Ursprungs und hat beeindruckende Klippen geformt:
Unterhalb des zweiten Aussichtspunkt befand sich in grauer Vorzeit wohl einst ein Hafen, sagt das Schild.Wir kommen zügig voran, was zum einen an der fortgeschrittenen Uhrzeit, zum anderen an den Stechmücken liegt. Zum Glück sind diese ziemlich groß und langsam, und man kann sie meist erschlagen bevor sie einen stechen. Nur dabei auch noch mit der Kamera zu fotografieren, ist ein wenig ambitioniert.
Wir treffen auf eine kleine aber beeindruckende Schulcht.
Und kurz darauf auf einen sehr phallisch anmutenden Felsen. Er heißt laut Schild "Sea Stack".
Schnell weiter durch die schöne Herbstlandschaft,
bis zum 4. und letzten Aussichtspunkt auf die "Three Sisters". Die Sonne steht relativ ungünstig und ich muss während des Einstellens der Kamera noch Stechmücken von meinen Fingern vertreiben.
Den Rückweg machen wir zügig und ohne Stopps und erreichen gegen 16:30 unser rot bestäubtes Auto.
Zunächst über rote Pisten, irgendwann über deutlich schlechtere Asphaltstraßen und die letzte Stunde über den Highway zurück in die Zivilisation. Hier haben wir dann auch zum ersten Mal seit heute morgen wieder vernünftigen Handyempfang.
Um 18:30 erreichen wir das "Chateau Moncton" und checken in unser geräumiges Zimmer ein.
Der Ausblick vom Zimmer auf den Fluss ist nicht zu verachten.
Wir machen uns schnell frisch und laufen noch etwa einen Kilometer entlang des "Cocolate Rivers" in die Innenstadt. Blick zum "Chateau" auf dem Weg zum Abendessen.
Wir kehren im Pump House ein, das uns von unserem Besuch 2018 in bester Erinnerung ist. Es gibt Scotch Ale und IPA
Zwiebelringe in Bierteig, die noch genauso gut sind, wie 2018...
... sowie hervorragendes und reichlich Pulled Pork auf Brioche.
Wir kehren im Pump House ein, das uns von unserem Besuch 2018 in bester Erinnerung ist. Es gibt Scotch Ale und IPA
Zwiebelringe in Bierteig, die noch genauso gut sind, wie 2018...
... sowie hervorragendes und reichlich Pulled Pork auf Brioche.
Gefahren sind wir heute in 6 Stunden reiner Fahrzeit 400 km, dazwischen und abends sind wir dazu noch in Summe 10 km gelaufen.
Noch ein bisschen den Blue Jays im Fernsehen zuschauen und dann ins Bett.















































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