Wir frühstücken erstmal kräftig, schließlich wollen wir heute wandern. Auch hier ist das im Zimmerpreis inkludierte Hotelfrühstück völlig ok.
Wir wollen zunächst die Kombo aus Moosehorn Trail (Spoiler: ohne Moose und ohne Horn) und Laverty Falls Trail wandern. Es sind etwa 8 km und 260 Höhenmeter. Es wird empfohlen, mit dem Moosehorn Trail zu beginnen, da dieser anspruchsvoller sein soll, und so machen wir das auch.
Wir begegnen sogar relativ zu Beginn des Trails Wildlife im weitesten Sinne: Es scheint ein Hornissennest zu sein, zum Glück sind alle ausgeflogen oder in Winterruhe.
Der Weg führt noch idyllisch und relativ flach durch den Wald.Am Wegrand bewegt sich etwas: ein Frosch. Noch mehr Wildlife.
Der Weg führt im Vergleich zu gestern geradezu entspannt bergab.
Schon während unseres Abstiegs erreichen wir einen ersten, gar nicht mal so kleinen Wasserfall.
Die Wanderung gefällt uns jetzt schon sehr gut.
Nach zwei Kilometern Abstieg, auf dem man zwar schauen muss, wo man hintritt, der aber kein Vergleich zu dem Steilhang gestern ist,... erreichen wir das felsige Flussbett mit wunderschönem Herbstlaub.
Der Abstieg wurde als der anstrengenste Teil der Wanderung beschrieben. Jetzt geht es allerdings - teils mit viel Kletterei über Felsen - entlang des Flusses. Auch kleinere Gewässer wollen hier ab und an gequert werden.Die Farben sind heute wunderbar, der Weg führt hier übrigens über die Felsen zwischen den Herbstfarben.
Man beachte die Wegmarkierungen an den Bäumen, ja wir gehen hier wirklich lang.
Wir nähern uns jetzt dem nächsten kleinen Wasserfall.
Da wir ja sowieso gerade am Klettern sind, können wir da auch noch hinklettern und gucken.
Zwischenzeitlich verlassen wir mal für ein Stückchen die Felsen am Fluss und klettern durch den Wald. Der Weg ist aber immer gut markiert.
Uns gefällt es hier sehr gut, sowohl die Wanderung, als auch der Fluß mit den Felsen und Herbstfarben.
Hier fließt der Fluss durch eine kleine Schlucht, und auch hier ist wieder ein Wasserfall. Wir versuchen, uns zu nähern.
Der Weg macht es spannend und noch einen kleinen Umweg durch den Wald.
Dann erreichen wir endlich den Wasserfall. Ich suche mir eine sichere Position für Fotos.
Unterhalb des Wasserfalls fließt der Fluss friedlich vor sich hin, da sind wir vorhin ja schon entlanggewandert.
Auf einem unserer Abstecher in den Wald kommen wir an sehr grünen Flechten vorbei.Hier haben wir auch nochmal einen schönen Blick auf den Wasserfall von oben.
Wir zweigen jetzt auf den Trail in Richtung Laverty Falls ab. Es geht flach und einfach entlang des Flusses durch eine Sumpflandschaft. Damit es nicht langweilig wird, ist hier ab und an ziemlich matschig.
Entschädigt werden wir zwischenzeitlich durch buntes Laub.Der Biber war hier fleißig und hat einen ordentlichen Damm gebaut. Zu Gesicht bekommen wir ihn natürlich nciht.
Der Weg ist weiterhin einfach und entspannt, wenn man nicht gerade über irgendwelche Schlammlöcher navigieren muss.
Das Wasser wird wieder etwas wilder, wir nähern uns den Laverty Falls.Vorher wird zur Abwechslung mal wieder ein kleiner Bach gequert.
Dann kommen die Laverty Falls in Sicht. Schön, mit den Farben und dem dunklen Gestein.
Auch hier kann man noch ein bisschen näher ran klettern und die Laverty Falls von oben bewundern. Haben wir ja inzwischen Übung drin.
Ich sag Euch mal Hallo aus einem Wasserloch im Fels.
Das war wirklich toll hier am Fluss. Jetzt müssen wir nochmal die 250 Höhenmeter hoch, die wir am Anfang runtergelaufen sind. Dieser Teil des Trails ist aber wesentlich einfacher und steigt einfach flach und stetig an. Man kann hier auch einfach hin und zurück zu den Laverty Falls laufen, was viele Kanadier aller Altersstufen am Sonntag Nachmittag nutzen. Dennoch ist es nicht überfüllt, aber schon mehr los als auf der restlichen Wanderung, wo wir nur noch drei weiteren Paaren begegnet sind.
Zurück am Auto gibt es erstmal ein paar Hände voll Nüsse und Trockenobst sowie ordentlich Wasser. Wir hatten zwar Proviant mit, aber waren bis auf den Konsum je eines Apfels zu sehr mit Klettern beschäftigt. Hin- und Rückfahrt zum Parkplatz hatten auch wieder Spaßfaktor mit Schotterpiste und buntem Laub.
Vor der nächsten Wanderung fahren wir noch kurz zum Aussichtspunkt mit dem vielsagenden Namen "Belvedere Butland Lookout". Die Aussicht ist nett, ansonsten ist es aufgrund der mal wieder klischeehaft unangenehm lauten Chinesischen Reisegruppe eher ungemütlich. Wir flüchten zur nächsten Wanderung. Diese folgt dann im nächsten Teil.
Vor der nächsten Wanderung fahren wir noch kurz zum Aussichtspunkt mit dem vielsagenden Namen "Belvedere Butland Lookout". Die Aussicht ist nett, ansonsten ist es aufgrund der mal wieder klischeehaft unangenehm lauten Chinesischen Reisegruppe eher ungemütlich. Wir flüchten zur nächsten Wanderung. Diese folgt dann im nächsten Teil.


























































Das Farbenspiel ist vielversprechend.
AntwortenLöschenMein Favorit ist das Wurzelwerk
im Wald.