Wir beginnen den Tag wie immer mit einem Frühstück (bei Traumwetter und spiegelnder Fensterscheibe) im Hotelrestaurant:
Die leckeren Crepes sind vor einem Foto meiner Gier zum Opfer gefallen, also gibt es nur ein Rührei-Foto...... und ein Foto vom Müsli-Contest.
Wir klären noch kurz die Frage, ob ich eigentlich meine gestern im Überschwang gekauften 8 Pakete Kaffee nach Norwegen einführen darf. Zum Glück liegt die Grenze bei 10 kg, und die schaffe ich damit doch nicht. Danach brechen wir zügig auf, da wir heute bis Svolvær fahren wollen. Das sind zwar nur etwas über 200 km Fahrt, aber aufgrund der kurvigen Straßen und diverser Baustellen veranschlagt Google Maps etwa 4,5 Stunden reine Fahrzeit (was am Ende auch wirklich hinkommt). Zunächst kommen wir allerdings nicht weit, da ein schöner Wasserfall (nicht ganz ungeplant) unseren Weg kreuzt. Er heißt übrigens Låktajåkk, wie man auch unschwer an dem Schild an den Bahngleisen erkennen kann.
Man kann hier problemlos einen knappen Kilometer bergauf laufen, um etwas näher heranzukommen. Warum also nicht mal ein bisschen Frühsport mit Aussicht machen, es sieht ja wirklich schön aus.
Das Wasser ist unglaublich klar und sieht wunderschön zusammen mit den weißen Kalksteinen aus.
Stellenweise ist es wirklich ziemlich steil, aber das war hier ja absehbar.Wir werden mit reichlich schönen Aussichten auf Fluss und Wasserfall belohnt.
Der Weg wird dann allerdings irgendwann sehr schlammig und zugewachsen, und so verkneifen wir es uns, noch weiter zum Wasserfall zu laufen und drehen um. Wir haben ja auch noch ein bisschen Strecke vor uns. Beim Abstieg bewundern wir noch ein bisschen das unglaubglich klare Wasser mit den hellen Steinen.
Die Aussicht über die Hochebene ist im Übrigen auch nicht zu verachten.
Wir fahren weiter zur norwegischen Grenze und durchqueren dahinter eine wundervolle, rauhe Gebirgslandschaft. Leider habe ich hier keine Fotos gemacht, da es an den Motiven, die mir gefallen hätten, keine Haltemöglichkeiten gab, also genießen wir einfach aus dem Auto heraus die Aussicht. Zügig geht es dann auf Meereshöhe und kurz darauf erreichen wir die Hålogalandsbrua, die über den Rombaksfjord nach Narvik führt.
Eigentlich müssen wir hier gar nicht lang, aber die Brücke finden wir schon sehr sehenswert und so queren wir diese einmal bis zum Aussichtspunkt, auch wenn auf der Brücke eine einspurige Baustelle inklusive Kollonne-Fahren mit Baustellenfahrzeug als Anführer eingerichtet ist, was hier ein wenig übertrieben wirkt. Eine Ampel hätte es vermutlich auch getan, aber so oder so kann man beim Warten schonmal ein bisschen die Aussicht genießen.
Hier kann man sich außerdem vergewissern, dass die Brückenseile befestigt sind.
Nach einer längeren Fahrt-, Hunger- und Durststrecke widmen wir uns zunächst einer Mittagsrast mit gestern eingekauftem Knäckebrot, Västerbottenkäse und alkoholfreiem Norrlands-Guld, das sehr genießbar ist.
Nach einigen landschaftlich schön gelegenen Baustellenampeln - hier wird gerade die E 10 ausgiebig ausgebaut - erreichen wir die Lofoten.
Über unsere Ankunft auf den Lofoten berichte ich dann im nächsten Beitrag.
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