Sonntag, 6. November 2016

Kanada 2009 - eine Zusammenfassung, Teil 3

Elk Island National Park und Edmonton

Wir fuhren ca 200 km von Red Deer nach Norden bis wir auf den östlich von Edmonton verlaufenden HW 16 trafen, der uns zum Elk Island National Park führte.

Dort  sollte es unter anderem große freilebende Bisonherden geben. Wir waren gespannt. Wir machten einige kleine Wanderungen, von Bisons keine Spur, dafür viel schöne Natur.

Libelle

Schwazbeeren ;)



Etwas enttäuscht, dass wir keine von den großartig angekündigten riesigen Bisonherden zu Gesicht bekommen hatten, machten wir uns auf den Rückweg, wo wir mit dem Auto noch ein gutes Stück durch den Park fahren mussten. Wider erwarten trafen wir auch dicht an der Straße publikumswirksam auf die angekündigte Bisonherde. Ganz schön viele und ganz schön groß. Die Fotos haben wir mal lieber aus sicherem Abstand aus dem Auto gemacht. Einer der vielen Momente auf dieser Tour, wo mit der Gedanke kam, dass ich mit wohl dringend ein Teleobjektiv anschaffen sollte.







Am Parkplatz tummelte sich auch noch ungefährliches Kleingetier, das auch Aussteigen und heldenhaftes Annähern für ein Foto erlaubte.

Kurz vor der Ausfahrt begegnete uns am Straßenrand noch ein Koyote. Auch immer gut für die Foto-Statistik.

Am Abend fuhren wir nach Edmonton, wo wir den kommenden Tag mit einem kleinen Stadtbummel ...
Künstlerviertel

Art Gallery Alberta (kurz vor der Eröffnung)

Chinesisches Tor

Canada Place


Downtown Edmonton

...und einem Besuch der West Edmonton Mall, die bis 2004 das größte Einkaufscenter der Welt war und immerhin noch das größte Einkaufszentrum Nordamerikas ist. Dort verbrachten wir fast einen kompletten Tag mit Bummeln und Staunen.
Neben einem riesigen Schwimmbad mit allerlei Wasserutschen, dass der Mall angeschlossen ist, gibt es einen Indoor Vergnügungspark mit diversen Fahrgeschäften bis hin zur Achterbahn, eine Eisbahn,
einen Wasserlauf mit Schiffswrack, Mini-U-Booten und Seehunden,
Minigolfbahnen (wir wollten schon immer mal Minigolf im Dunkeln spielen... witzige Erfahrung), ein Bowling Center, wo wir die Zeit bis zum Filmbeginn im großen Kino totschlagen konnten.

Übernachtet haben wir beide Nächte im Delta Edmonton Centre Suite Hotel, wo man uns freundlicherweise zur Hochzeitsreise ein Zimmer mit eigenem Whirlpool zur Verfügung stellte.

Kanada 2009 - eine Zusammenfassung, Teil 2

Drumheller, Dinosaur Provincial Park, Red Deer River, Red Deer

Ca. 150 km Nordöstlich von Calgary befindet sich Drumheller mit dem Dinosaur Provincial Park. Auf dem Weg dorthin erreichten wir nach ca eineer Stunde Fahrt den 150 m tiefen Horseshoe Canyon des Red Deer River.

In Drumheller selbst befindet sich das Tyrell Museum, wo wir uns einen Überblick über die Nordamerikanischen Dinosaurierfunde, insbesondere aus der Region zwischen Calgary und Edmonton verschaffen konnten. Das Museum ist wirklich empfehlenswert.





Von dort folgten wir dem Hoodoo Drive (HW 10) nach Osten und stießen auf eine fast schon wüstenartige Landschaft mit Hoodoos und Badlands, wie man sie in Kanada wohl eher weniger erwartet hätte.





Wir fuhren weiter nach Red Deer mit einigen tollen Ausblicken auf den Red Deer River und die umgebenden, durch Erosion entstandenen Badlands.


Wir übernachteten in der Red Deer Lodge, die verkehrsgünstig lag, aber uns ansonsten, genau wie Red Deer selbst, nicht weiter im Gedächtnis haften blieb.

Kanada 2009 - eine Zusammenfassung, Teil 1

Was tut man, wenn man gerae nicht durch die Gegend reist? ... Man findet Fotos von alten Reisen und fasst sie zusammen. Nun sind die Eindrücke zwar anhand der Fotos nicht mehr ganz frisch, aber dennoch gut sortiert und dokumentiert, also erfolgt das ganze nicht tagesbasiert, aber doch in chronologisch geordneten Teilabschnitten.

Es handelt sich hierbei um unsere Hochzeitsreise 2009, eine Kanada-Rundreise von Calgary, über Edmonton, durch die Rocky Mountains bis nach Vancouver und Vancouver Island.
Reisezeitraum war vom 15.08. bis 05.09.2009

Fangen wir also an mit Teil 1: Frankfurt - Calgary

Der Hinflug fand am 15.08.2009 auf LH 494 im Airbus A340-300 D-AIGD "Remscheid" statt.
Auf der üblichen Route über das sommerliche Grönland...
...flogen wir nach Calgary, wo wir am späten Nachmittag bei - nach mehreren Wochen Regen, die uns in Hinblick auf die Reiseplanung doch etwas beunruhigt hatten - immerhin trockenem Wetter in Calgary ankamen. Aufgrund des langen Reisetages und der zugehörigen Müdigkeit lassen sich die weiteren Erinnerungen nur noch an Hand der Fotos rekonstruieren. Wir waren wohl auf dem Calgary Tower, von wo man den Saddle Dome, in dem im Juli die Calgary Stampede stattfindet, sehen kann:
Als frühes Abendessen gab es Steaks in Ceasars Steak House, wo es dank offenem Grill ständig so aussah, als würde die Küche abbrennen. War aber lecker.
Genächtigt haben wir im Fairmont Pallisier Hotel, wo wir vom Zimmer aus einen schönen Blick auf den Calgary Tower hatten.


Danach ging es wohl früh ins Bett, wo ich irgendwann gegen eins von einem Anfall Jetlag-bedingter Unternehmungslust aufwachte, mich aber dennoch zum Weiterschlafen zwingen konnte. Am nächsten Tag (es muss ein Sonntag gewesen sein, Calgary war vollkommen ausgestorben), machten wir ein wenig die Stadt unsicher.

Stephen Avenue

Olympic Park

Blick auf Downtown

Wie so oft auf unseren Reisen, verschlug es uns auch hier gegen Mittag in den Zoo.

Männer... 


Die ersten Bären auf der Tour.

Weisskopf Seeadler


Ein Elch, bis heute haben wir diese leider nur in Zoos getroffen.

Moschusochsen

Stachelschwein

Stinktiere

Ein prächtiges Rentier
 Der stand da auch. Hierzu aber mehr in Teil 2.

Am späten Nachmittag ging es wieder zurück nach Calgary und wir bummelten durch das immernoch recht leere Downtown zum Eau Claire Market.