Samstag, 24. August 2024

Technikmuseum Sinsheim - Teil 2: Fahrzeuge

Wir sind ja schließlich hier im "Technikmuseum" und nicht im "Flugzeugmuseum" daher widmet sich Teil 2 des Blogs den Fahrzeugen hier. Es macht wirklich Spaß, hier zu fotografieren, daher sind es etwas mehr Fotos geworden. Nach den Flugzeugen geht es also willkürlich zunächst bei den VWs vorbei, vielleicht auch, weil der rosa Bus ins Auge springt.
Daneben ein schönes grünes Käfer-Cabrio, gesäumt von schönen alten Mercedes.
Danach geht es zu ein paar ganz alten Schätzchen.
Viele weiß, manche bunt. Was soll frau auch anderes zu Autos sagen ;-)
Weiter zur Ford-Ecke.
Einfache, intuitive Steuerung:
Ein quietschgelber Laurin und Klement. Zugegebenermaßen noch nie zuvor von dieser Tschechischen Automarke gehört. Sie wurde allerdings auch schon 1925 von Skoda übernommen. Der Zentis Transporter oben im Hintergrund ist mir tatsächlich erst auf dem Foto aufgefallen.

Weiter geht es zu den NS-Staatskarossen.
Passiert hier auch schonmal, dass noch ein Flugzeug oben drüber hängt.

Danach zur Entspannung ein wenig "heile Welt" bei der Modelleisenbahn.
Da wir uns relativ planlos umher treiben lassen (wir sind ja schließlich seit heute im Urlaub), begegnen wir einer bunten Mischung aus Mercedes Cabrios,

... einem kleinen Hanomag-Cabrio,
... einer BMW Isetta...
... einem Motorrad mit sportlichem Beiwagen...
... sowie einem Motorrad vor ausgestopftem Tiger. Letzteres war ein wenig seltsam.
Zwischendurch kommen wir auch an ein paar Dampflokomotiven vorbei. Hier gibt es im Vergleich zur Concorde aus dem vorherigen Beitrag auch mal ein "Cockpit-Foto".
Danach geht es vorbei an ein paar fast schon modernen Sportwagen...
... zum Delorean DMC 12. Da nur in einem Nebensatz erwähnt wird, dass dieser eine wichtige Rolle in "Zurück in die Zukunft" gespielt hat, vermuten wir, dass es sich hier um ein Modell ohne "Fluxkompensator" für Zeitreisen handelt. Ich würdige ihn trotzdem.

Es gibt hier allerdings auch noch viel extravagantere Sportwagen. Ein 23 Zylinder zum Beispiel.

The Blue Flame, sehr schön ausgestellt, wie ich finde.
Was schickes, rotes Altes aus Großbritanien.
Diverse blaue Rennwagen (auch hier wird wieder das Frauen-Klischee, Autos nur nach Farbe zu beurteilen, gelebt).
Noch eine wütende Ente als Kühlerfigur....
... sie gehört zu diesem Sportgefährt.
Noch ein sehr altes Sportgefährt:
Auch ein paar potentielle geländegängige Mietwagenupgrades für mich sind hier zu sehen:
Ein Lamborghini-Geländewagen war mir bisher auch neu.
Ob ich den Holz-Jeep unbedingt haben müsste, bin ich mir allerdings nicht sicher.
Auch für den Fall, dass man seine Wildsau mal mit in Urlaub nehmen will, wäre hier gesorgt.
Vorbei an einem sehr massiven militärischen Volvo-Geländemobil
... und ein par klassischen Landmaschinen...
stoßen wir auf noch mehr überraschendes von Lamborghini.
Nach einem kurzen Ausflug in die Radsportwelt, die gleich auf die Panzer im Hintergrund folgt,
kommen wir zu den American Dream Cars, sogar solchen mit Fahrradständer für das silberne Bonanza-Rad am Heck.
Tief, tiefer, tiefergelegt.





Auch Corvettes dürfen hier natürlich nicht fehlen.

Ein Ford GT mit breiter Schnauze:

Ein bisschen Indy- Feeling
Und ein Pickup für mich.
...und mit diesem kunstvollen Stück endet sodann unser Rundgang heute.

Was nicht unerwähnt bleiben sollte: Im ganzen Museum sind mechanische Musikinstrumente ausgestellt, die man für kleines Geld zum Spielen bringen kann und die sehr unterhaltsam und schön anzusehen sind. Hier zum Abschluss eine kleine Auswahl:




Fazit: Das Technikmuseum Sinsheim ist ein sehr schönes Museum, in dem man gut einen Tag verbringen kann. Auch zum Fotografieren lohnt es sich - wie man sieht - durchaus, zumal laut Website privates Fotografieren ausdrücklich erlaubt ist.

Technikmuseum Sinsheim - Teil 1: Flugzeuge

Wie immer zu Beginn des jährlichen Sommerurlaubs widmen wir uns Flugzeugen. Diesmal allerdings nutzen wir selbige nicht zur Fortbewegung, sondern besichtigen sie im Technikmuseum Sinsheim. Da wir dieses Jahr mit dem Auto in Richtung Süden unterwegs sind, kann man ja mal einen Besuch bei der Concorde und Ihren Freunden einplanen. Der Eingangsbereich sieht schonmal vielversprechend aus.






Selbst der Kinderspielplatz besteht aus einem Flugzeug.
Nach Bezahlung des Eintritts geht es erstmal direkt nach oben aufs Dach zum Rundgang mit Flugzeugen.
Nach einem Besuch bei der Junkers, die leider nicht optimal zu fotografieren ist,
... geht es vorbei an der Bulgarian Air Transport...
... mit Blick auf die Arena von Hoffenheim...
... zum Highlight des Tages, der Concorde, die hier gemeinsam mit der russischen Tupolev präsentiert wird.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht von den Innenräumen der Flugzeuge bin, die meisten sind leer und die Scheiben vor den Cockpit-Eingängen so zerkratzt, dass man nicht wirklich gute Fotos machen kann. Dafür macht die "sportliche" Präsentation der Flugzeuge das Begehen zum echten Erlebnis.
Die Concorde ist innnen vor allem eins: eng (und natürlich auch aufgrund des Winkels eher abenteuerlich zu begehen.
Für den Fensterplatz sollte man wohl trotz nur 3,5 h Flugzeit bis New York nicht klaustrophobisch veranlagt gewesen sein.
Der lange Aufstig wird hier immerhin mit einem trotz Plexiglasscheibe recht gelungenen Cockpitfoto belohnt.
Das Innere der Tupolev ersparen wir uns aufgrund einer recht langen Schlange am Eingang, obwohl es sonst eigentlich nicht überfüllt ist. Stattdessen gibt es noch eine werbewirksame Aufnahme der Concorde mit "Sinsheim"-Schriftzug.
Im Inneren des Museums kann man auch die Triebwerke der Concorde bewundern und auf den Sitzen Platz nehmen.
Sinsheim hat noch einiges weiteres Schönes an Luftfahrt zu bieten:
Allerlei Hubschrauber, von denen ich nicht einmal die Typenbezeichnungen kenne:

Eine Private Percival Pembroke mit der appetitlichen Kennung "D-CAKE".
Und - ebenfalls sehr fotogen angerichtet - ein Canadair Löschflugzeug.


Im Inneren gibt es auch noch etwas Kriegsmaschinerie, auch diese mangels Kompetenz meinerseits ohne nähere Erläuterung.


Bei dem warmen Wetter und der Kulisse darf ein Eis mit extravagantem Foto natürlich nicht fehlen, bevor wir zu den fahrenden Exponaten kommen.